Microsoft Azure angetestet

Trotz Patriot Act, NSA-Skandal und der heute ganz alltäglichen Paranoia, lässt sich das Thema rund um das IT-Buzzword, mit dem sich jede Runde B*llsh*t-Bingo gewinnen lässt, kaum ignorieren. So ist auch die Microsoft-Wolke, die seit der CTP aus dem Jahr 2008 und dem kommerziellen Release in 2010 nunmehr einige Jahre auf dem Buckel hat, deutlich aus den Kinderschuhen heraus und stellt eine ernstzunehmende Cloud-Plattform zur Verfügung.

Die Einstiegshürden sind verhältnismäßig niedrig – aktuell gibt es Azure für alle Interessierten mit einer kostenfreien, einmonatigen Testversion, die 150€ zum Ausgeben für virtuelle Infrastruktur beinhaltet. Für all jene, die über eine MSDN-Subscription verfügen, hat man noch bessere Nachrichten parat: Je nach Abo-Typ ist bereits ein Azure-Kontingent zwischen 40€ und 115€ pro Monat in der MSDN-Mitgliedschaft enthalten, was man keinesfalls nur aus Unwissenheit verfallen lassen sollte.

Die Teststellung ist mit einer Live-ID schnell und unkompliziert eingerichtet. Anschließend kann man sich seine Dienste in der Cloud mit wenigen Klicks zusammenstellen.

Azure Trial - Neuen Dienst/Instanz erstellen

Das tatsächliche Highlight bei der Bereitstellung sind jedoch die Kataloge, aus denen man zahlreiche vorab installierte/konfigurierte System-Images auswählen kann.

VM-Images

  • Windows Server 2008 R2 SP1 bzw. 2012 R2
  • Visual Studio
  • BizTalk
  • SQL Server
  • SharePoint
  • Dynamics-Produkte
  • Ubuntu
  • CentOS
  • Suse
  • Oracle

Web App Images

  • ASP.NET
  • Java
  • PHP
  • Node.js
  • Python
  • SQL Databases
  • MySQL
  • MongoDB
  • WordPress
  • Umbraco
  • Joomla
  • Drupal

Azure Trial - VM Katalog

Die Verwaltung der Azure-Services erfolgt vollständig über ein Web-Interface, mit dem sich von der einzelnen VM bis hin zur Gesamtabrechnung der in Anspruch genommenen Ressourcen für das Azure-Konto alles überwachen und steuern lässt.

Azure Trial - VM Dashboard

Und um die ganze Sache abzurunden, kann die Bereitstellung von Azure-Services ebenfalls via PowerShell oder gar per REST-Webservice erfolgen.

Mein Fazit: Für den Aufbau umfassender Test-Szenarien, das Ausprobieren neuer Technologien und die Entwicklung von Komponenten eine wirklich gute Alternative.

Über Thomas Roschinsky
Software Engineer | .NET | SharePoint | Dynamics CRM | BI | C# | C/C++

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