Garmin Fenix 2 vs. Microsoft Band

Wie schlägt sich eine semiprofessionelle Multisportuhr gegen einen Alltagsfitnesstracker mit eingebauter Smartwatch? Wer trackt besser? Wo liegen die Stärken und Schwächen in der Aufzeichnung sowie Genauigkeit? Fragen, denen ich gerne mit diesem Beitrag auf den Grund gehen möchte.

Wie man eher vermuten würde, ist es ein wenig als würde man Spielekonsolen mit professionellen Workstations vergleichen und rechnet mit einem tendenziell unausgeglichenen Ergebnis. Dennoch sprechen die Ergebnisse mehr für das Massenmarkt-taugliche Produkt als ich es angenommen hätte.

Um nicht nur die Ergebnisse einer einzelnen Messung gegenüberzustellen, nehmen wir zwei unterschiedliche Touren an unterschiedlichen Tagen über jeweils rund 6km. Eine Runde mit dem Rad und einen Lauf, zu denen ich mir sowohl das Band als auch die Fenix nebst HRM-Run-Gurt umgeschnallt habe. Mit den Gesamtergebnissen und den ermittelten prozentualen Abweichungen starten wir in den ungleichen Kampf:

Garming Fenix vs. Microsoft Band - Biking

Garming Fenix vs. Microsoft Band - Running

Das erste Fazit fällt überraschend gut aus, auch wenn sich an dieser Stelle noch keine Aussage über wahr oder falsch treffen lässt. Besonders beeindruckt war ich von den Ergebnissen bei der Herzfrequenz, da ich hier deutlichere Abweichungen erwartet hätte. Während bei allen Pulsuhren, die ich bislang probieren konnte, stets eine sofortige Reaktion des Herzschlags auf kleinste Aktivitäten festzustellen war, erschien mir die Pulsmessung des Microsoft Band eher träge. Trotzdem sind beim Lauf absolut identische Werte ermittelt worden, was ich tatsächlich nicht erwartet hätte.

Quantität

Der nächste Punkt ist die Menge der Daten, die von beiden Geräten aufgezeichnet werden. Für den direkten Vergleich habe ich lediglich die Werte aufgeführt, die von Fenix und Band gleichermaßen protokolliert werden. In der Anzahl der verschiedenen Messwerte hat die Garmin Fenix hier ohne Frage die Nase vorn. Läuft man mit HRM-Run erhält man neben den gebräuchlichen Angaben auch sehr detaillierte Informationen über die Bewegung beim Laufen. So werden über die gesamte Strecke Vertikale Bewegung und Bodenkontaktzeit aufgezeichnet, welche Aufschluss über Verbesserungspotential in der Bewegung geben.

Doch auch beim Band habe ich Angaben entdeckt, die ich bei Garmin nicht finden konnte: Die verbrauchte Energie wird in verbrannte Kohlenhydrate und Fette unterteilt. Sicher nur eine Aufschlüsselung nach Standardformel aber dennoch interessant.

Qualität

Keinesfalls weniger maßgeblich ist jedoch die Genauigkeit und Verlässlichkeit der Daten. Um wirklich belastbare Zahlen zu erhalten, müsste man zwar noch ein paar mehr Vergleichsreihen anstellen aber auch bei den zwei Tests wird sichtbar, wo es Probleme gibt.
Bei den ermittelten Zahlen würde ich den beim Radfahren auffälligen Ausrutscher der maximalen Herzfrequenz als Zufall bzw. sporadischen Messfehler interpretieren, da der Durchschnittswert über die gesamte Tour sehr dicht an den Wert der Fenix herankommt. Ein klein wenig Rückschluss auf das erwähnte „träge Verhalten“ beim Aufzeichnen der Herzfrequenz bringen die Diagramme, die die App zum Band preisgibt. Die Abtastung der Herzrate scheint nicht permanent zu erfolgen sondern in kleinen Häppchen.

Microsoft Band - Dashboard Bike HR  Microsoft Band - Dashboard Run HR

Aber kommen wir zu einem schwerwiegenderen Problem. Die deutlichen Unterschiede bei Energieumsatz/Kalorien und Distanz springen ins Auge, zumal die Abweichungen sowohl beim Lauf als auch auf dem Rad in relativ ähnlicher Intensität zu erkennen sind. Die Kalorien könnte man hierbei noch auf eine abweichende Formel schieben aber bei der Distanz, die bei der Fenix immer länger als zu vermuten ausfällt, bin ich stutzig geworden. Es liegt auf der Hand – einer wird sich irren.
Der genaue Vergleich der Strecken an signifikanten Stellen deckt auf, was man schon ahnen konnte, wenn man an die GPS-Suchzeiten (Band ca. 5 bis 10 Sekunden; Fenix meist mehr als eine Minute) denkt. Die Fenix 2 patzt tatsächlich bei der Ortung und baut zahlreiche Schlenker und Haken ein, die man nie gelaufen ist und dabei dennoch „auf der Uhr“ hat.

Garmin Fenix vs. Microsoft Band - GPS-Tracking Fehler - Bike

Garmin Fenix vs. Microsoft Band - GPS-Tracking Fehler - Run

Damit wäre der Grund für die stets längere Strecke geklärt, die bei zunehmender Streckenlänger noch wesentlich mehr ins Gewicht fallen dürfte. Die Auswertung zeigt, dass das Band nicht fehlerfrei, jedoch überraschend gut die Route aufzeichnet, wohingegen die auf dem neusten Stand gepatchte Garmin Fenix 2 mächtig daneben liegt. Ein wenig erschreckend, da ich definitiv das schlechtere Ergebnis vom Band und nicht von einer der namenhaften Größen im Bereich GPS Consumer Elektronik erwartet hätte.
Eine kurze Suche im Netz zeigt auch, dass es mit der Uhr aus dem Hause Garmin offenbar generell Probleme in Sachen GPS-Genauigkeit zu geben scheint:

Fazit

Die Garmin Fenix 2 enttäuscht sehr was den GPS-Empfang und die GPS-Genauigkeit anbelangt. Das Microsoft Band kann sich hingegen mehr als sehen lassen, was Genauigkeit und selbst Anzahl der ermittelten Werte anbelangt.

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Microsoft Band importiert…

…, ausgepackt und vorerst für praktisch befunden – alles andere wird sich auf kurz oder lang zeigen. Einen kleinen Erlebnisbericht zur Inbetriebnahme kann ich mir dennoch nicht verkneifen.

Rund ein halbes Jahr ist seit Vorstellung von Microsoft Band ins Land gegangen und noch immer ist kein Start auf dem hiesigen Markt absehbar. Schade gleichermaßen, dass einerseits der Versuchsballon des Hybriden aus Fitness-Tracker und Smart Watch deutlich zu knapp dimensioniert wurde und es zweitens keine wirklich brauchbare Alternative für Windows Phone gibt – speziell was die Smart Watch Funktionalität anbelangt. Zum Glück gibt es alternative Bezugsmöglichkeiten. Meine Wahl fiel auf Amazon.co.uk. Nach Bestellung am Wochenende ging heute das Paket bei mir nieder.

Microsoft Band - Box

Ein Unboxing-Video spare ich mir, da es mehr als reichlich Material im Netz zum Thema gibt.

Für sein Geld bekommt man also ein kleines, quadratisches Kästchen, was das Band, ein Ladekabel (Stecker mit Magnet-Kupplung auf USB) und einen Quickstart-Guide enthält. Wie meist bei elektronischem Gerät ist der erste Schritt der Anschluss ans Stromnetz.

Kurz drauf meldet sich auch gleich das Armband und weist per Display auf die App „Microsoft Health“ hin, die offenbar zur Inbetriebnahme benötigt wird. Da ich mir vor einer Weile die App bereits aus dem englischsprachigen Store installiert habe, kann ich nicht genau sagen, ob die App inzwischen direkt über den Deutschen Store installiert werden kann. Falls nicht genügt es, die regionalen Einstellungen kurz auf en-US umzustellen, anschließend die App zu installieren und danach wieder auf de-de zurückzusetzen.

Microsoft Band - Box opened

Microsoft Band - unboxed

Der Verbindungsvorgang ist denkbar einfach. Das Band geht nach Aktivierung automatisch in den Bluetooth Pairing-Mode. Über Einstellungen wird die Verbindung wie mit jedem anderen Bluetooth-Gerät hergestellt und anschließend kann die App gestartet werden. Nach einigen Angaben zu Gewicht und Größe werden Band und Handy miteinander verknüpft. Hat die App das Band erkannt, wird nach Updates gesucht – bei mir gab es auch prompt eins, was ca. nach 3 Minuten installiert war. Abschließend werden noch einige Fragen zur Personalisierung (Name des Bands, Hintergrundbild und -farbe) gestellt und es ist fertig eingerichtet.

Microsoft Band - loading

Über die App kann man noch eine ganze Menge einstellen – beispielsweise habe ich mir das Benachrichtigungscenter ins Menü gepackt, ein paar Kacheln entfernt, andere hinzugefügt und neu sortiert. Die Sprache am Gerät kann man leider nicht auf Deutsch umstellen aber über die zusätzliche App „Pimp my band“ ist auch das problemlos möglich.

Fazit: Inzwischen trage ich das gute Stück den Abend lang am Arm und habe daran vermutlich etwas mehr als das was man unter „regulärer Benutzung“ versteht herumgespielt – der Akku ist dennoch voll und hat nicht einen Pixel in der Ladezustandsanzeige verloren. Der Formfaktor ist etwas gewöhnungsbedürftig, was den Tragekomfort nicht einschränkt. Das Gewicht ist ebenfalls unproblematisch und bislang funktioniert alles so, wie ich es mir vorgestellt habe.

Für die nächsten Wochen steht dann noch der Test des Microsoft Band SDK an… wenn es nur annähernd so einen guten Eindruck wie die Hardware macht, werde ich sicher darüber berichten.

Microsoft Band SDK - Update

Ausgerechnet heute gab es doch auch gleich noch ein Update des SDKs, welches man sich via NuGet Package Manager…

PM> Install-Package Microsoft.Band

…herunterladen kann. Die Dokumentation sowie auch der Design-Guide dazu sind als PDF verfügbar.

Update 02. Mai: Laufzeit Akku

Inzwischen hat das Band seinen ersten Boxenstopp am Ladekabel hinter sich. Ich habe es mal auf ein technisches K.O. durch „Strom-alle“ ankommen lassen und das Betteln und Flehen, es zum betanken an den Strom anzuschließen, ignoriert. Daraus resultiert eine Laufzeit mit 2x GPS-Tracking für jeweils ~7km Radfahren von 47,5 Stunden.

In 20 Jahren vom Organizer zum Smartphone

Waren vor 20 Jahren die heute so omnipräsenten, elektronischen Gadgets eher Randprodukte für den rastlosen Außendienstmitarbeiter, so findet man sie heute in jeder Hosentasche mit einem Vielfachen des damaligen Leistungs- und Funktionsumfangs. Ursprünglich als bessere Taschenrechner mit geringer Speicherkapazität und gewöhnungsbedürftiger Ein- und Ausgabe anstatt Ringbuchplanern genutzt, waren sie neben den Mobiltelefonen nicht minder einer der Wegbereiter für das mobile Internet.

Adressdatenbanken sowie reine PDAs sind nahezu ausgestorben und Smartphones als auch Tablets erfreuen sich größter Beliebtheit. Inzwischen gibt es nur noch wenig, was die kleinen Kisten nicht können. Handy-Kameras mit Pixel-Formaten von DSLRs, 4G-Datenübertragung, WLAN, Bluetooth, NFC, GPS, Social Media Integration, Media-Streaming und Browser, die ihren Desktop-Kollegen das Wasser reichen können, lassen die ursprünglich essentiellen Grundfunktionen wie PIM und Telefonie in den Hintergrund treten.

20 Jahre und ein Nachmittag mit dem Kopf im Technikschrank sollen Grund genug für mein ganz persönliches Resümee‎ sein:

Privileg DB50; Pocket Office CE64; Scall XTS; CasioPocket Viewer PV-100; Philips Nino 210; Siemens S35; Nokia 7110; Casio EM 500G; Nokia7650; HTC PM10A (MDA compact); Asus P750; Samsung Omnia II; Samsung Omnia 7; NokiaLumia 925

…und sie funktionieren alle noch – bis auf den Scall, mangels Service, der 2002 offiziell von eMessage/E*Cityruf eingestellt wurde.

Hier die Übersicht der Geräte:

Hersteller Modell Jahr Betriebssystem Speicher
(MB)
CPU Takt
(MHz)
Privileg DB50 1994 Unbekannt < 1 1
Unbekannt Pocket Office CE64 1996 Unbekannt < 1 4
Scall XTS 1997 Unbekannt
Casio Pocket Viewer PV-100 1998 Casio PVOS 1 20
Philips Nino 210 2000 Windows CE 2.11 8 75
Siemens S35 2000 Unbekannt < 1
Nokia 7110 2002 Nokia OS Series 40 < 1
Casio EM 500G 2003 Windows CE 3.0 16 150
Nokia 7650 2004 Symbian OS 6.1 4 104
HTC PM10A (MDA compact) 2006 Windows CE 4.21 64 416
Asus P750 2008 Windows Mobile 6.0 64 520
Samsung Omnia II 2010 Windows Mobile 6.5 8.192 800
Samsung Omnia 7 2011 Windows Phone 7 16.384 1.000
Nokia Lumia 925 2013 Windows Phone 8 16.384 1.500

Entwicklung von CPU und Speicher mobiler Geräte

Tagging für unterwegs wird bunt

Mit dem QR-Code oder DataMatrix erfreute sich in den vergangenen Jahren das Mobile Tagging (?…!) immer größerer Beliebtheit.
Selbst in einige Tageszeitungen haben die 2D-Barcodes bisweilen ihren Weg gefunden.

Nun wird es bunt mit Microsoft Tag. Mit einer Live-ID registrierte Benutzer erhalten direkten Zugang zum momentan noch im Beta-Release befindlichen System, in welchem eigene Tags der verschiedenen Varianten (URL, Freitext, vCard und Rufnummer) erstellt werden können.
 
Eine hervorzuhebende Besonderheit des Systems ist die Auswertungsfunktion, die in oben genanntem Portal genutzt werden kann. Hier ist es möglich sich einen umfassenden Überblick zu verschaffen, wie oft und wann seine Tags gescannt wurden. Und die Antwort auf die sich aus dem letzten Satz ergebende Frage lautet "Ja! Man muss online sein, um die Tags scannen und auslesen zu können."… ob Vorteil oder Nachteil ist sicher diskussionswürdig. Jedoch lässt sich zweifelsohne feststellen, dass man zumindest für die verbreiteteste Form von Tags – der URL – ohnehin online sein sollte, um Tags daraufhin im Browser auflösen zu können.
 

Funktion:
Nachdem ein Tag mit der Kamera des Handys über die vorher von gettag.mobi heruntergeladenen Software (den Tag-Reader) gescannt und erkannt wurde, wird eine Art Tag-Proxy-Server mit der im Tag enthaltenen ID angesprochen, welcher den Aufruf protokolliert und daraufhin auf die eigentliche Seite, die sich hinter dem URL-Tag verbirgt, umleitet.
 
Der Vorgang sieht für den oben abgebildeten Tag (übergebene Variablen aus dem Tag bold und unterstrichen) so aus:

GET /HALOWE56FQGDMXIFK3LAJSA5E3HW3CHG.aspx?
Level=1&
VID=1%2B71&
TH=_%2Bxrkqy8D01uhO8WheA%24&
PL=q6FhwD8%2BUBxH%2BeYmbhoYCYP63RvwxBa%2BaAlTYlyL3Qw%2BXUJik_fVSMvPC8YrSzwMRfe0cjhdMnnj9qlWyMoa1i43W2NV8rwbU15TFfvvykXdpxTeLkAldl%2BCw3hQUDx1jem%2BPMauYsI2MU4XRZnKAFw_L3qU4ccqtNlgqDE_IRYzjLgNXyk4eeOOv0WutBqhQShAcyHovwVYRSlimMKHAvuUBro_RVdyXYDfAEo5L3CKj9JSt8RnrT5QPRYsmg%24%24 HTTP/1.1
Host: rs.tag.microsoft.com

HTTP/1.1 302 Found
Date: Sat, 17 Jan 2009 21:15:08 GMT
Server: Microsoft-IIS/6.0
X-Powered-By: ASP.NET
P3P:CP="BUS CUR COVo FIN IVDo ONL OUR PHY SAMo TEKo"
X-AspNet-Version: 2.0.50727
Location:
http://t-roschinsky.spaces.live.com/
Cache-Control: private
Content-Type: text/html; charset=utf-8
Content-Length: 153

Momentan verfügbar sind Versionen des Tag-Readers für Blackberry, Java 2 Micro Edition, Symbian S60 (v1.0 + 3rd Edition) und Windows Mobile. Geplant ist die Unterstützung der Plattformen Android, iPhone sowie PalmOS.
 
Viel Spaß beim Taggen!
 
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Neu gegen alt: ASUS P750 vs. MDA compact

Kaum zu glauben aber wahr: Nach einer Lieferzeit von sage und schreibe einem Tag konnte ich eine elegante, schwarze Schachtel mit der Aufschrift "P750 – Transnational Insights for Seamless Success" mit nach Hause nehmen. "Seamless Success" – so so… man darf gespannt sein.

Nach feierlicher Öffnung der schicken Schachtel war ich durchaus positiv beeindruckt, da eigentlich alles an Zubehör (inkl. Kfz-Ladekabel und Windschutzscheibensaugfußhalterung – obwohl ich kein großer Fan dieser Dinger bin) mit im Lieferumfang enthalten ist.
Das Gerät an sich war nach der initialen Akku-Ladung von ca. 3-4h komplett betriebsbereit und glänzte sowohl vom Handling als auch von den Funktionen.

Trotz des brillanten ersten Eindrucks interessierten die "inneren Werte" im Vergleich zum MDA compact (HTC PM10A), so dass ich mich des Benchmarks der SKTools bediente:

Kategorie

ASUS P750
(siehe Platz 1)

MDA compact
(siehe Platz 3)

Integer

263.4530 mov/25µsec

208.1629 mov/25µsec

Floating Point

6.948 MWIPS

5.682 MWIPS

RAM access

1878 si

7193 si

Draw bitmaps

1251 si

455 si

Main Storage – write

3252.51 KB/s

269.59 KB/s

Main Storage – read

7613.38 KB/s

7689.61 KB/s

Storage – write

418.53 KB/s

154.77 KB/s

Storage – read

1585.55 KB/s

1610.91 KB/s

Das Ergebnis kann sich in den meisten Kategorien durchaus sehen lassen, wobei ich mir gerade wegen der nicht wirklich leistungsschwachen CPU ein wenig mehr erhofft hatte…

Technorati-Tags: ,

HP und das Märchen vom Business Navigator 614c

Es war einmal ein großer, namenhafter Technologiekonzern aus Wilmington (Delaware), der Ende Herbst 2007 seinen Kunden ein unglaublich ansprechendes und funktionelles Telefon ankündigte, was all das versprach, womit andere sich schwer tun.
Bereits im Dezember ’07 konnten die Kunden das Gerät über den Großhandel bestellen wobei der Liefertermin auf einen Tag vor den Weihnachtsfeiertagen angekündigt wurde. Die Festtage vergingen ohne ein „Lebenszeichen“ von dem Telefon.
Nun sollten die Kunden, die sich so sehr auf ihr Spielzeug gefreut hatten, Anfang Januar mit der neuen Technik versorgt werden. Die Tage vergingen und wieder wurden die wartenden Kunden nicht mit dem Telefon sondern mit dem nächsten Termin erfreut.
Von nun an wollten sich auch die Großhändler nicht mehr festlegen und kündigten nur einen voraussichtlichen Termin an… und zwar einen voraussichtlichen Termin nach dem Nächsten in einem ca. halbmonatlichen Rhythmus.
Kurzum – wenn die Kunden noch immer auf das HP 614c setzen, so warten sie noch heute.

Weder das Telefon noch die Geschichte sind ein Märchen, so dass ich mich am Markt neu orientieren musste mit dem folgenden Ergebnis… and the winner is:
Goodbye HP 614c – hello Asus P750 (oder doch den Glofiish M800?)