Jahresrückblick 2014

Jahresbericht 2014 - WordPressPünktlich kurz vor Toresschluss kommt WordPress mit seinem Jahresbericht um die Ecke. Grund genug, selbst noch einmal das Jahr Revue passieren zu lassen und einen kurzen als auch letzten 2014er Blogpost zu tippen.

Die Highlights im Blog…

  1. Zwei als Visio Add-Ins entwickelte Visualisierungstools zur Erzeugung von ERDs, für SharePoint sowie für Dynamics CRM, haben den Weg in eine Beta-Version geschafft.
  2. Kein ewiges Suchen von SharePoint-Feldnamen mehr, auch ohne den Einsatz von SPMetal. Mit Hilfe von SPWood kann man sich eine Helper-Klasse mit Enums erzeugen lassen, die im Intellisense jede Menge Informationen zu den Feldern preisgeben.
  3. Wer sich noch nicht für PowerShell im täglichen Einsatz begeistern hat lassen, der kann dies mit spannenden, allgemeinen Beispielen oder Ideen für Entwickler nachholen.

…und sonst so

  • .NET wird Open Source
    Die Details zu den jüngsten Bemühungen in Richtung cross platform, Zukunftssicherheit und Vereinheitlichung sind in den Blog-Einträgen „Introducing .NET Core“ und „Opening up Visual Studio and .NET to Every Developer, Any Application“ nachzulesen.
  • Microsoft Virtual Academy als ernstzunehmende Online-Lernplattform
    Zumindest zu Microsoft- und Microsoftnahen Themen definitiv eine vernünftige Alternative zu kostenpflichtigen Angeboten wie beispielsweise Pluralsight. Für Interessierte, die nach gut aufbereitetem Online-Kursen suchen sowie auch für Einsteiger lohnt es einen Blick unter www.microsoftvirtualacademy.com zu riskieren.
  • OneNote API wächst und wird erwachsen
    Nun erwachsen vielleicht noch nicht wirklich aber entgegen anfänglicher Befürchtungen, dass man das Thema genauso schnell wieder fallen lassen würde, wie man es in Redmond angeschoben hatte, wurde im Oktober die Referenzdokumentation unter dev.onenote.com/docs auf den aktuellen Stand gebracht.
  • Microsoft Band
    …ist gekauft; wenn es das gute Stück nur hierzulande schon geben würde.

Ich bin gespannt, was 2015 bringen wird und wünsche einen guten Rutsch ins neue Jahr! 🙂

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OneNote API: Der Juni bringt Neues für die Beta

Anfang diesen Jahres wurde die OneNote REST API für den Zugriff auf die online abgelegten OneNote-Notizbücher veröffentlicht. Damit ist es möglich in eigenen Anwendungen das Speichern von Informationen in das eigene Notizbuch zu implementieren.
Leider fehlt es der API bislang an wesentlichen Funktionen: Man kann nicht vorgeben, wohin man im Notizbuch speichern möchten – die angelegte Seite wird automatisch in den Default-Bereich „Nicht abgelegte Notizen“ geschrieben – und es ist nicht möglich, Informationen aus den Notizbüchern gezielt zu lesen. Diese Mängel stellten die an sich gute Idee erheblich in den Schatten und machten sie weitestgehend uninteressant für Entwickler.
Nachdem seit April nur wenig spannende Neuigkeiten zur Web-Schnittstelle veröffentlicht wurden, informierte man kürzlich ohne großes Aufsehen, dass diese beiden Funktionen nun in der Beta zur Verfügung stehen.

Am 12. Juni wurde im OneNote API Developer Blog bekanntgegeben, dass das Anlegen von Inhalten an beliebigen Stellen im Notizbuch funktioniert und am 18. Juni das Lesen von allen Notizbüchern, deren Bereichsgruppen, Bereichen und Seiten.

Testen kann man die neuen Funktionen bereits in der Beta-Version der Schnittstelle; am schnellsten per OneNote APIGee Console:

1. Sammlung der Notizbücher abrufen…

OneNote API - Notizbücher abrufen

2. Die im Notizbuch enthaltenen Bereiche abrufen…

OneNote API - Bereiche im Notizbuch abrufen

3. Die im Bereich enthaltenen Seiten abrufen…

OneNoteApi_Pages

Die Vermutung liegt nahe, dass die in der Beta verfügbaren Funktionen ebenfalls bald in den Release der API eingehen. In dem Falle steht der Entwicklung eigener Anwendungen mit direkter OneNote-Anbindung nichts mehr im Wege…